Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

WHOST – Webhosting & Domainservices

Stand: 26. Oktober 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge über Webhosting, Domainservices und damit verbundene Dienstleistungen zwischen WHOST und seinen Kunden.
  2. Vertragspartner ist: Berta Wolf WHOST – Webhosting & Domainservices Neue-Heimat-Straße 4 9400 Wolfsberg, Österreich E-Mail: office@whost.at Website: https://whost.at
  3. WHOST bietet seine Dienstleistungen sowohl Verbrauchern als auch Unternehmern an.
  4. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte bleiben unberührt.

§ 2 Leistungsumfang

  1. WHOST stellt Webhosting-Dienstleistungen, Speicherplatz, Datenbanken, E-Mail-Funktionen und weitere technische Leistungen entsprechend dem jeweils gebuchten Tarif zur Verfügung.
  2. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Produktbeschreibung.
  3. Zusatzfunktionen wie bestimmte PHP-Versionen, Entwicklungsumgebungen oder weitere Servertechnologien sind nur enthalten, wenn sie ausdrücklich Bestandteil des gebuchten Tarifs sind.
  4. Die Hostingserver befinden sich in Deutschland. WHOST darf zur Leistungserbringung geeignete technische Dienstleister einsetzen.
  5. Änderungen der Leistungen erfolgen nur im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen und der geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

§ 3 Vertragsabschluss und Bereitstellung

  1. Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Website stellt grundsätzlich eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.
  2. Der Kunde bestellt über das WHOST-Kundenportal unter https://kunden.whost.at.
  3. Vor Abschluss der Bestellung werden die wesentlichen Leistungen, Preise, Abrechnungsintervalle und Vertragsbedingungen angezeigt.
  4. Der Vertrag kommt durch Annahme der Bestellung durch WHOST zustande. Eine automatisch versendete Eingangsbestätigung stellt für sich allein noch keine Vertragsannahme dar.
  5. Nach Vertragsabschluss und erfolgreicher Zahlungsabwicklung erfolgt die Bereitstellung des Hostingdienstes innerhalb der angegebenen Bereitstellungszeit.
  6. WHOST kann Bestellungen aus sachlich gerechtfertigten Gründen ablehnen, insbesondere bei begründetem Missbrauchsverdacht.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

  1. Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angezeigten Preise.
  2. WHOST wendet die Kleinunternehmerregelung gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG an. Daher wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen, solange die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
  3. Hostingdienstleistungen werden je nach gebuchtem Tarif monatlich oder jährlich im Voraus abgerechnet.
  4. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe mittels der im Bestellprozess angebotenen Zahlungsmethoden.
  5. Bei wiederkehrenden Zahlungen wird die vereinbarte Zahlungsmethode entsprechend dem Abrechnungsintervall belastet, soweit der Kunde hierfür eine wirksame Autorisierung erteilt hat.
  6. Preisänderungen für zukünftige Vertragszeiträume werden rechtzeitig mitgeteilt. Sie werden nur auf einer rechtlich zulässigen Grundlage wirksam.

§ 5 Vertragslaufzeit, Verlängerung und Kündigung

  1. Hostingverträge werden mit monatlichen oder jährlichen Abrechnungszeiträumen angeboten.
  2. Der Kunde kann seinen Hostingvertrag jederzeit mit Wirkung zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen. Eine zusätzliche Kündigungsfrist besteht nicht.
  3. Ohne wirksame Kündigung verlängert sich der Vertrag entsprechend dem vereinbarten Abrechnungsmodell, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen für eine automatische Verlängerung erfüllt sind.
  4. Verbraucher werden, soweit gesetzlich erforderlich, rechtzeitig und gesondert auf die bevorstehende Vertragsverlängerung, deren Folgen und die Kündigungsmöglichkeit hingewiesen.
  5. Kündigungen können über das WHOST-Kundenportal oder per E-Mail an office@whost.at erfolgen.
  6. Gesetzliche Rechte zur außerordentlichen Kündigung bleiben unberührt.
  7. Bei einer gewöhnlichen Kündigung besteht grundsätzlich kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung bereits bezahlter Abrechnungszeiträume. Gesetzliche Rückerstattungsansprüche bleiben unberührt.

§ 6 Domainregistrierung und Domainverwaltung

  1. WHOST bietet die Registrierung, Verlängerung, Verwaltung und den Transfer von Domains an.
  2. Die technische Abwicklung erfolgt über den Domainregistrar INWX sowie die jeweils zuständigen Registrierungsstellen.
  3. Für die Registrierung gelten ergänzend die anwendbaren Bedingungen und Vergaberichtlinien der jeweiligen Registrierungsstelle, über die der Kunde vor Bestellung informiert wird.
  4. Die Verfügbarkeit einer Domain zum Zeitpunkt der Abfrage stellt keine Garantie für eine erfolgreiche Registrierung dar.
  5. Ein Anspruch auf Zuteilung einer bestimmten Domain besteht erst nach erfolgreicher Registrierung durch die zuständige Registrierungsstelle.
  6. Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit des gewünschten Domainnamens verantwortlich und hat insbesondere Marken-, Namens- und sonstige Rechte Dritter zu beachten.
  7. Domainpreise und Registrierungszeiträume werden vor der Bestellung angezeigt.
  8. Domainverträge und Hostingverträge können unterschiedliche Laufzeiten und Verlängerungsbedingungen haben.
  9. WHOST informiert Kunden nach Maßgabe der gesetzlichen und vertraglichen Anforderungen über bevorstehende Domainverlängerungen.
  10. Nach Vertragsende unterstützt WHOST einen Domaintransfer im Rahmen der geltenden Registrierungsbedingungen. Gesetzliche und vertragliche Ansprüche bleiben unberührt.

§ 7 Pflichten des Kunden

  1. Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten sorgfältig aufzubewahren und vor unberechtigtem Zugriff zu schützen.
  2. Der Kunde darf die bereitgestellten Dienstleistungen nicht für rechtswidrige Zwecke verwenden.
  3. Insbesondere untersagt sind die Verbreitung von Schadsoftware, Phishing, unzulässigem Spam und rechtswidrigen Inhalten sowie Angriffe auf fremde IT-Systeme.
  4. Der Kunde ist für die von ihm bereitgestellten Inhalte und deren Rechtmäßigkeit verantwortlich.
  5. Der Kunde hat seine eingesetzte Software, insbesondere Content-Management-Systeme, Plugins und Anwendungen, angemessen zu warten und Sicherheitsupdates durchzuführen, soweit diese nicht ausdrücklich von WHOST übernommen werden.
  6. Der Kunde muss seine Kontakt- und Rechnungsdaten aktuell halten.
  7. Bei begründetem Verdacht auf erhebliche Sicherheitsrisiken oder Missbrauch darf WHOST angemessene Schutzmaßnahmen ergreifen. Dabei werden die Interessen des Kunden und gesetzliche Anforderungen berücksichtigt.

§ 8 Verfügbarkeit und Wartung

  1. WHOST bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit und einen zuverlässigen Betrieb seiner Hostingdienste.
  2. Eine bestimmte prozentuale Verfügbarkeit wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich im jeweiligen Tarif oder einer gesonderten Vereinbarung zugesichert wird.
  3. Technisch notwendige Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates und Störungsbehebungen können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
  4. Planbare Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit rechtzeitig angekündigt.
  5. Bei Störungen bemüht sich WHOST um eine angemessene und zeitnahe Wiederherstellung des Dienstes.
  6. Gesetzliche Gewährleistungs- und sonstige zwingende Kundenrechte bleiben unberührt.

§ 9 Datensicherung und Wiederherstellung

  1. WHOST führt regelmäßige technische Datensicherungen der Hostingumgebung durch.
  2. Die Datensicherungen dienen der Wiederherstellung bei technischen Störungen, Systemausfällen oder Datenverlusten.
  3. Die Sicherungen werden nach dem jeweils eingesetzten technischen Sicherungskonzept erstellt und geschützt.
  4. Soweit nicht ausdrücklich eine gesonderte Backup-Leistung vereinbart wurde, besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Anzahl von Wiederherstellungspunkten oder die Wiederherstellung eines bestimmten Datenstands.
  5. Kunden wird empfohlen, zusätzlich eigene Sicherungskopien ihrer wichtigen Daten aufzubewahren.
  6. Diese Empfehlung schränkt die vertraglichen Pflichten von WHOST sowie gesetzliche Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche nicht ein.

§ 10 Zahlungsverzug und Sperrung

  1. Gerät der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, erhält er eine Mahnung mit einer Nachfrist von mindestens 14 Tagen.
  2. Die Mahnung enthält einen Hinweis auf die mögliche vorübergehende Sperrung des betroffenen Dienstes.
  3. Wird die Forderung innerhalb der Nachfrist nicht beglichen, kann WHOST den betroffenen Dienst unter Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen vorübergehend sperren.
  4. Eine vorübergehende Sperrung führt nicht automatisch zur Löschung der gespeicherten Kundendaten.
  5. Nach vollständigem Ausgleich der offenen Forderung wird der Dienst innerhalb einer angemessenen Bearbeitungszeit wieder aktiviert, sofern keine anderen rechtmäßigen Sperrgründe bestehen.
  6. Nach 30 Tagen bestehender Sperrung kann WHOST den Vorgang erneut prüfen und weitere rechtlich zulässige Maßnahmen, einschließlich einer möglichen Vertragsbeendigung, einleiten.
  7. Eine Löschung von Kundendaten erfolgt nicht allein aufgrund des Ablaufs dieser 30 Tage.

§ 11 Haftung und Gewährleistung

  1. WHOST haftet nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
  2. Die Haftung für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden sowie für Personenschäden wird nicht ausgeschlossen oder beschränkt.
  3. Gegenüber Verbrauchern bleiben sämtliche zwingenden gesetzlichen Haftungs- und Gewährleistungsrechte unberührt.
  4. Für Schäden aufgrund von Umständen außerhalb des Verantwortungsbereichs von WHOST besteht eine Haftung nur nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.
  5. Für Unternehmer gelten ergänzend die gesetzlich zulässigen Haftungsbeschränkungen, soweit diese wirksam vereinbart wurden.

§ 12 Vertragsbeendigung und Kundendaten

  1. Nach Beendigung eines Hostingvertrags endet der Anspruch auf Nutzung der vereinbarten Hostingleistungen.
  2. Der Kunde soll seine Daten rechtzeitig vor Vertragsende sichern und gegebenenfalls zu einem anderen Anbieter übertragen.
  3. WHOST informiert den Kunden über die für die Vertragsbeendigung geltenden Verfahren und etwaige Fristen zur Datenübernahme.
  4. Nach Vertragsende können gespeicherte Daten nach Ablauf der vereinbarten und gesetzlich zulässigen Fristen gelöscht werden.
  5. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten sowie datenschutzrechtliche Pflichten bleiben unberührt.
  6. Domains unterliegen den gesonderten Registrierungs-, Transfer- und Löschbedingungen der zuständigen Registrierungsstellen.

§ 13 Rücktrittsrecht für Verbraucher

  1. Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Rücktrittsrecht von 14 Tagen zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme vorliegt.
  2. Die Einzelheiten zum Rücktrittsrecht, dessen Ausübung und den möglichen Zahlungspflichten bei einem ausdrücklich verlangten vorzeitigen Leistungsbeginn werden in einer gesonderten Rücktrittsbelehrung erläutert.
  3. Der Beginn der Hostingbereitstellung führt nicht automatisch zum Verlust des gesetzlichen Rücktrittsrechts.
  4. Gesetzliche Ausnahmen, insbesondere bei bestimmten Domainleistungen, werden nur angewendet, wenn deren Voraussetzungen tatsächlich vorliegen und die erforderlichen Informationen und Erklärungen eingeholt wurden.

§ 14 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

  1. WHOST verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen.
  2. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten werden in der Datenschutzerklärung erläutert.
  3. Soweit WHOST personenbezogene Daten im Auftrag seiner Geschäftskunden verarbeitet, wird bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.
  4. Der Einsatz von Unterauftragsverarbeitern erfolgt nach Maßgabe der datenschutzrechtlichen Anforderungen.

§ 15 Änderungen der AGB

  1. Änderungen dieser AGB werden Kunden in geeigneter Weise mitgeteilt.
  2. Änderungen bestehender Verträge erfolgen nur auf einer rechtlich zulässigen Grundlage.
  3. Soweit eine Zustimmung des Kunden erforderlich ist, wird diese ausdrücklich eingeholt.
  4. Gesetzliche Informations-, Widerspruchs- und Kündigungsrechte bleiben unberührt.

§ 16 Anwendbares Recht und Schlussbestimmungen

  1. Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.
  2. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzbestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt, soweit diese anwendbar sind.
  3. Für Streitigkeiten mit Unternehmern wird, soweit gesetzlich zulässig, das sachlich zuständige Gericht am Sitz von WHOST vereinbart.
  4. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
  5. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen im gesetzlich zulässigen Umfang davon unberührt.